Wien denkt weiter.

Wie sieht die Kulturlandschaft in Wien im Jahr 2020 aus? Welche Schwerpunkte muss eine zeitgemäße Kulturpolitik setzen? Welche Kulturbauten, welche Brutplätze braucht eine lebendige Stadt? Wohin sollen die Mittel der Kulturförderung fließen?

Das Projekt „Wien denkt weiter“ hat sich zum Ziel gesetzt, einen Katalog an Leitlinien und Maßnahmen zu erarbeiten, die die Kulturpolitik der Stadt Wien in Zukunft prägen sollen. Basis dafür ist das Thesenpapier „Kultur. Für Wien. Für morgen. Für fast alle.“

„Um einen kulturpolitischen Diskurs abseits tagespolitischer Notwendigkeiten zu initiieren, der auch   grundsätzliche Fragen behandelt, habe ich im April 2008 eine Gesprächsrunde ins Leben gerufen, die sich seitdem alle zwei Monate trifft. In den letzten zwei Jahren hat sich dort eine lebhafte Debatte zwischen KulturmanagerInnen, Kunstschaffenden, VertreterInnen der Creative Industries und WissenschafterInnen über Visionen für Wiens Zukunft als Kulturstadt entwickelt.

Dieses Blog soll unsere Diskussion in die Öffentlichkeit tragen. Hier können die Themen und Ideen unserer Runde weiterentwickelt und ergänzt werden. Auf dem Kongress „Wien denkt weiter“, am 16. Juni 2010 im Odeon, soll die Diskussion dann in einen zukunftsfähigen Katalog von Visionen für die Wiener Kulturlandschaft münden.“

Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft