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Integration – Interkultur: Das Neue Thema
„Wien denkt weiter“ geht weiter – diesmal mit einem Thema, dass aufgrund seiner Komplexität besonders breit diskutiert werden sollte. „Interkulturalität – Migrant Mainstreaming“ lautet das Schlagwort, das die rot-grüne Stadtregierung in den nächsten Jahren im Kulturbereich umsetzen will.
Nach der ersten Runde zu Themen rund um die Stadtkultur der Zukunft gab es bereits konkrete Outputs. Das stimmt mich zuversichtlich, dass „Wien denkt weiter“ auch diesmal konstruktive Ideen zur Debatte beitragen kann.
Neben zahlreichen Anregungen fürs kulturelle Leben – vom Theaterbereich bis hin zum Wien Museum – gab es beim jüngsten Diskurs auch ein Thesenpapier, das durchaus vermochte, wichtige Akzente für die Stadt zu setzen.
Kreative, KünstlerInnen, engagierte und interessierte BürgerInnen sind nun bei einem Thema gefragt, das zu wichtig ist, um es anhand von Vorurteilen anzugehen. Positive Aspekte der Zuwanderung bleiben von den Medien allzu oft verschwiegen.
Wer, wenn nicht die Kultur selbst, könnte hier zwischen den Kulturen vermitteln. Denn neben dem Alltag, zeichnet sich Lebensqualität vor allem dadurch aus, dass es Möglichkeiten gibt, seine Meinung zu äußern. In diesem Sinn versteht sich die Plattform als gelebter Beitrag zum Zusammenleben – auch auf eine kontroverse, aber konstruktive Art.
Dieser Diskurs soll hier auch im Netz stattfinden, begleitet von interessanten Diskussionen und Veranstaltungen.
Denn: Was Kommunikation nicht ausfüllt, schließt das Vorurteil.
PS: Mehr dazu in meinem ersten Blogeintrag.
Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft
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