Der Kongress denkt!
Wien denkt weiter lädt alle kunst- und kulturpolitisch Interessierten herzlich dazu ein, am 16. Juni am Kongress im Wiener Odeon Theater teil zu nehmen und die Wiener Kulturpolitik mit zu diskutieren und weiter zu denken. Ziel ist eine greifbare Zuspitzung der Ideen und Visionen zu einem Leitkatalog für die zukünftige Kulturpolitik in Wien.
Infos zum Kongress
Mittwoch, 16. Juni 2010, Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10
Moderation: Corinna Milborn
Eintritt frei, Anmeldung unter redaktion@wien-denkt-weiter.at
Ablauf
- Begrüßung durch Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny
- Impulsgespräch mit Diedrich Diederichsen (Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien)
- Präsentation des Thesenpapiers „Kultur. Für Wien. Für morgen. Für fast alle.“
- Open Space-Diskussionen: Alle KongressteilnehmerInnen haben die Möglichkeit, an vier Thementischen, mitzudiskutieren.
Themen:
1. Das Ende der Repräsentationskultur
Wie viel Tradition braucht Wien? Welche neuen „Wahrzeichen“ braucht Wien? Ist die Förderung „großer Häuser“ (Theater, Musiktheater, bildende Kunst, …) noch zeitgemäß? Bzw. welche Leistungen müssten diese erbringen, um den Förderanspruch zu rechtfertigen?
2. Zugang, Bildung, Vermittlung, Integration – freier Eintritt, und was noch?
Mit welchen – nicht zuletzt bildungspolitischen – Strategien schafft die Kulturpolitik Zugänge und Beteiligungschancen auch für Menschen am Rande der Wissensgesellschaft?
3. Qualität & Gerechtigkeit
Etablierte Projekte sterben lassen, damit neue leben können? Welche Fördermodelle mit welchen welchen Qualitätskriterien braucht Wien? Wie erreicht man in der Kulturförderung Verteilungsgerechtigkeit zwischen „Groß und Klein“?
4. Brutplätze: das Neue vor Ort fördern!
Wie kommt das Neue in die Stadt? Welche kulturpolitischen Initiativen machen aus Wien eine „hippe“ Metropole?
- Ergebnispräsentation und abschließende Diskussion
- Ausklang und Umtrunk
Wir ersuchen um Anmeldung zum Kongress per Email an redaktion@wien-denkt-weiter.at.
Der Kongress wird in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen veranstaltet.
- Alle Beiträge von Wien denkt weiter
wird es einen stream oder eine wie auch immer geartete online-übertragung geben, oder im sinn der repräsentationskultur altmodisch analog abgewickelt werden?
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das ist auch ein impliziter testlauf für: schaut sich hier jemand überhaupt reaktionen auf die dpoch statisch gesetzten positionspapiere, die mit web 2.0 wenig zu tun haben, an?
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Lieber Martin Blumenau, die Antwort lautet JA! Siehe hier: http://wien-denkt-weiter.at/2010/06/15/live-stream-vom-wien-denkt-weiter-kongress/ – Bitte Daumen halten, dass die Internetverbindung im Odeon hält. Wir müssen dort für den Stream 100 Meter Internetkabel verlegen …
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warum wurde der kongress eigentlich auf eine uhrzeit gelegt, wo die meisten menschen dem geldverdienen nachkommen? gerade als nicht etablierte/r, gibt es von arbeitgeberseite wenig verständnis für solche “freizeitbeschäftigungen”. ich stell mir das gespräch dazu ca so vor: sekretärin xy, schauns doch mal im kalender, wann ich zeit hätt, für den kongress. sollt aber noch früh genug vor den wahlen sein und nicht im sommerloch, damit wir das ergebnis auch noch gut launchen können, nicht wahr. mittwoch im juni, wundabaaaaa!
@martin currently 15.11.h: 16 viewers (incl. esel) >;e)
stream ist für Mitlauschen aktueller podiumsdiskussion recht brauchbar.
open space ist an sich partizipatives format, für arbeitenmüssende (word! @daisy) bleibt wohl nur http://twitter.com/#search?q=wiendenktweiter >:e|
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