“Wiens größtes Übel ist die Repräsentationskultur!”
“In Wien zählt nur, wer man ist, anstatt was man macht”, sagt Theatermann Volker Schmidt. Viel zu wenig werde hingegen darüber nachgedacht, welche Geschichten das Theater wem erzählen soll. Was die Förderung freier Gruppen in Wien betrifft, sei es ärgerlich, dass der Grundgedanke der Theaterreform noch immer nicht umgesetzt sei: nämlich weniger Projekte zu fördern, diese aber ausreichend. Schmidt wünscht sich Räume samt Infrastruktur für neue Konzepte, in denen Theaterschaffende auch mal scheitern dürfen. Relevantes Theater der Zukunft spiele sich seiner Meinung nach immer weniger auf Guckkastenbühnen, sondern in offenen Räumen ab.
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